(242)

Treuwidrigkeit der Durchsetzung eines Hundehaltungsverbotes gegen einen behinderten Wohnungseigentümer

GG Art 3 III 2; BGB 242; WEG 15 I

Im Licht des GG Art 3 Abs 3 S 2 kann die nach BGB 242 zu treffende Interessenabwägung im Einzelfall ergeben, daß die Durchsetzung eines wirksamen Hundehaltungsverbots gegenüber einem behinderten Wohnungseigentümer auf Dauer oder auf Zeit unzulässig ist.

Bay0bLG, Beschluss vom 25.10.01 - 2Z BR 81/01

FGPrax 2002, 15-17
BayObLGZ 2001, 306-310

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